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Meinung

Klare Haltung gegen rechte Stimmungsmache in Zwönitz

Die Ereignisse von Zwönitz zeigen vor allem, dass über Jahre rechtsfreie Räume entstanden sind, in denen rechte Akteur*innen ungestört agieren konnten. Dem müssen wir als Demokrat*innen in der Region etwas entgegensetzen. #Clartext

Erzgebirge, Meinung

Das beschauliche Städtchen Zwönitz war in den letzten Wochen mehrfach Gegenstand überregionaler Berichterstattung geworden, nachdem es dort am 10.05.2021 zu Auseinandersetzungen zwischen politisch rechtsmotivierten Demonstrierenden und der Polizei gekommen war.

Hier zeigten sich rechtsfreie Räume, in denen Gewalt ohne Konsequenzen für die Verursacher ausgeübt werden konnte. Diese Bilder erzeugen bei vielen Menschen Angst und sind nicht zu rechtfertigen. Wir haben alle das Ziel gesundheitlich unbeschadet durch die Coronazeit zu kommen. Uns allen fehlen die sozialen Kontakte und die Freiheit sich abends einfach mal mit Freunden und Freundinnen zum Grillen treffen zu können. Das geht jedoch nur, wenn wir jetzt gemeinsam solidarisch an der Seite aller Menschen stehen und auch diejenigen schützen, die durch die Pandemie besonders betroffen sind.

Ebenso müssen wir als Demokrat*innen aber auch der jahrelangen Verharmlosung rechtsgerichteter Bestrebungen in der Region etwas entgegensetzen. Wir brauchen eine klare Haltung aller demokratischen Bürger:innen im Erzgebirge über die Parteigrenzen hinweg. Die Pandemie hat gezeigt, dass wir zusammenstehen müssen. Deswegen war die am 17.05.2021 unter dem Motto "Zwönitz, wir lassen dich nicht allein!" stattgefundene Veranstaltung von Aufstehen gegen Rassismus, DIE LINKE. Erzgebirge, Linksjugend, SPD Erzgebirge, Die Grünen Erzgebirge und Die Partei ein wichtiges und notwendiges Signal.

Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung des Kreisverbands DIE LINKE Erzgebirge.